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  Opposition stellt Eisenacher Traditionsveranstaltungen in Frage
Mi 22.02.2012 08:12
Die kleinen Anfragen von Abgeordneten des Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke an den Thüringer Landtag sind für jeden ehrenamtlich arbeitenden Eisenacher ein Schlag ins Gesicht.
Die beiden Fraktionen stellen die Erlassung von Nutzungsgebühren für Eisenacher Vereine in Frage. Hierbei geht es vordergründig um Traditionsveranstaltungen wie den Sommergewinn, die Rallye Wartburg und das Lutherfest.
In Berlin wird gerade versucht den Bundespräsidenten zu demontieren und wir können uns des Eindruckes nicht erwehren, dass hier das Gleiche mit unserem Oberbürgermeister versucht werden soll. Wir alle wissen um die klamme Kassenlage unserer Stadt. Daher ist es um so höher einzuschätzen, dass unser OB Matthias Doht trotzdem versucht Eisenacher Vereine sogar mit privatem Geld zu unterstützen. Allem Anschein nach kennt auch nur unser Oberbürgermeister die extrem schwierige Kassenlage der oben genannten Vereine und ihrer Veranstaltungen.
Alle drei Veranstaltungen stehen alljährlich auf finanziell sehr wackeligen Beinen. Hier kann schon das Erheben von Gebühren für die Inanspruchnahme städtischer Leistungen oder für die Nutzung städtischer Flächen das AUS für die jeweilige Veranstaltung bedeuten.
Von den beiden Fraktionen wird aber offenbar verkannt wie viele Gelder durch diese Veranstaltungen zurück in die Stadt fließen. Gerade diese drei Veranstaltungen sind weit über die Stadt und sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Abertausende Besucher werden alljährlich nach Eisenach gelockt um diese Veranstaltungen zu besuchen. Hierbei werden Hotels ausgelastet, Restaurants und Museen besucht oder auch in Geschäften der Stadt eingekauft. Jeder dieser Besucher lässt eine nicht unerhebliche Geldmenge in Eisenach von der sicher einiges direkt ins´ Stadtsäckel zurück fließt.
Letztlich sind diese Veranstaltungen auch eine gute Werbung für unsere Heimatstadt. Zu einem großen Teil ist es der Weitsicht, dem Engagement und dem Entgegenkommen unseres Oberbürgermeisters zu verdanken, dass diese Veranstaltungen jedes Jahr durchgeführt werden können. Die Mitglieder all dieser Vereine arbeiten ehrenamtlich und investieren einen Großteil ihrer Freizeit, planen ein ganzes Jahr und nehmen nicht selten auch noch Urlaub um ihre Veranstaltungen zu einem Erfolg werden zu lassen.
Diese Erfolge tragen auch zu einem hohen Ansehen unserer Stadt bei. Keine der Veranstaltungen hat einen kommerziellen Charakter. Es ist die Pflege von Traditionen der Stadt Eisenach. Daher ist es für uns absolut unverständlich, dass solch eine Anfrage an den Landtag gestellt wurde, die einzig und allein darauf abzielt, der Person Matthias Doht zu schaden und eigene wahlkampfpolitisch motivierte Interessen über das Gemeinwohl der Bevölkerung zu setzen.
Wir sind uns im Verein darüber einig, dass wir unsere Haltung zu solch einem Vorgehen deutlich in unserem Wahlverhalten bei den bevorstehenden Wahlen zum Ausdruck bringen werden.

Der Vorstand des

MC Eisenach e.V. im ADAC

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