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  Rallye Wartburg beim Opel Treffen in Oschersleben
So 21.06.2009 12:44
Am 06.06. war ich mit dem Röhrl Ascona beim größten Opel Treffen Deutschlands in Oschersleben um Werbung für unsere Rallye zu machen. Am Vorabend hatte Lippi von Cameleon Werbung dem Ascona mit einer 50 und unserem Logo noch einen Rallye Wartburg Look verpasst. Den Kofferaum voller Flyer der Veranstaltung bin ich am frühen Samstag Morgen nach Oschersleben aufgebrochen. Dort angekommen wurde ich sehr freundlich von Veranstaltungsleiter Sven Glöckner begrüßt und bekam einen Stellplatz nahe dem Eingang zu gewiesen. Es sprach sich rum wie ein Lauffeuer welche motorsportliche Seltenheit auf dem Platz eingetroffen war. Innerhalb kürzester Zeit war der Ascona vor lauter Menschen rings um nicht mehr zu sehen. Die mitgebrachten Flyer waren auch innerhalb einer Stunde schon alle. Einige Vertreter von Opel Clubs fragten mich nach Übernachtungsmöglichkeiten oder Zeltplätzen in und um Eisenach weil sie fest entschlossen waren zu unserer Veranstaltung zu kommen. Nach einiger Zeit hatte ich ein Gespräch mit Oliver Steinmetz von Steinmetz Tuning. Er lud mich samt Auto in seine Box ein was bei dem mittlerweile einsetztenden Regen sehr angenehm war. Steinmetz war mit dem ebenfalls sehr seltenen Steinmetz-Commodore nach Oschersleben gekommen. Nach interessanten Gesprächen mit den Jungs über die Autos und unsere Veranstaltung sagten sie mir zu nächstes Jahr nach Eisenach zur Rallye kommen zu wollen um den Commodore auch unserem Puplikum zu präsentieren. Das Ding ist eine Höllenmaschine. Oliver Steinmetz ließ seine guten Beziehungen spielen und organisierte für uns beide das wir einige Demo- Runden allein mit den beiden Autos auf der Rennstrecke drehen durften. Für mich war es das erste mal das ich auf einer Rennstrecke mit ca 60 000 Zuschauer fahren durfte. Sehr speziell war das in 3 Kurven vorher über mehrere Stunden eine Drift- Challenge ausgetragen wurde. Diese Kurven nun bei Regen zu durchfahren war ein heißer Ritt wie auf gefrorener Schmierseife ( oder kurz sau glatt ). Gegen 18:00 Uhr konnte ich dann die Heimreise antreten. In Blankenburg quittierte dann mein Einspritzrelais den Dienst. Eine Weiterfahrt war unmöglich. Nun durfte ich erfahren was Vereinskameradschaft bedeutet. Nach einem Anruf bei meinen Vereinskollegen Katharina und Thomas brachen diese ihren lang geplanten Videoabend sofort ab um mich aus der sachen-anhaltinschen Pampa zu befreien. Dafür bin ich ihnen heute noch dankbar.
Unterm Strich kann ich sagen, wenn nur 10% von denen kommen die einen Flyer mit genommen haben, dann haben wir ein volles Haus zur Rallye.

mfG
Euer Th. G.
MC Eisenach

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