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  Ramonat gewinnt winterliche Gollert
Di 13.11.2007 10:25
Einen souveränen Einstand mit dem neuen Toyota Celica GT-four feiert der Trusetaler Raphael Ramonat mit Lebensgefährtin Tina Weniger beim 8. ADAC Rallye Race Gollert bei winterlichen Bedingungen.
Schneefall und Schneeregen verwandelte die Region rund um den Thüringer Rennsteig über Nacht zu einer Winterlandschaft. Tolle Voraussetzungen für Wintersportler, für das 8. Rallye Race Gollert waren die
Bedingungen jedoch schwierig und anspruchsvoll zugleich. Den Piloten wurde eine weisse Pracht auf den
Wertungsprüfungen geboten.
Vom Start weg mussten einige Piloten den winterlichen Bedingungen Tribut zollen und selbst die kleinsten
Fahrfehler und Ausrutscher wurden bei den Streckenverhältnissen und anhaltenden Dauerregen mit dem
Feststecken abseits der Strecke bestraft. Alleine die erste Wertungsprüfung bedeutete für sechs Teams das Aus im tiefen Acker und aufgeweichten Graben. Den winterlichen Bedingungen war auch der Start von Olaf Dobberkau als Vorauswagen zum Opfer gefallen. Starker Schneefall, querstehende LKW und gesperrte Straßen rund um Schleusingen machten es dem Porsche-Piloten zum Bedauern der zahlreichen Fans unmöglich anzureisen.
Mit den Bedingungen kam der Vorjahressieger Raphael Ramonat im neu erworbenen Toyota Celica GT-four bestens zurecht. Der Trusetaler setzte gleich die erste Bestzeit auf Wertungsprüfung 1. Ihm dicht auf den Fersen versuchte Stefan Schneppenheim im Mitsubishi EVO 8 mit einer Sekunde Rückstand mitzuhalten, musste jedoch auf der zweiten Prüfung mit einem durchfallenden Bremspedal zurückstecken. Bekannt schnell zeigten sich wieder die Ruhlaer Piloten Heiko Scholz und Markus Künkel, welche als Einigste auf Dauer das Tempo des Spitzenduos mitgehen konnten.
Opfer des Wetters wurden auch das Ehepaar Brühl im Mitsubishi Evo5. Die Zwickauer kamen kurz vor Ende der zweiten Wertungsprüfung von der Strecke ab und versunken im tiefen Schlamm eines Ackers.
Schlimmer traf es Skoda Pilot Jürgen Kayser. Ein Überschlag auf WP2 begrub nicht nur alle Chancen auf eine gute Platzierung, auch der ehemalige Gruppe B-Skoda 130 wurde dabei stark beschädigt. Mit blauen Flecken kam auch die Besatzung des Wartburg 353W Kay Bachmann und Jan Schug davon. Auf WP4 zerstörten sie ihren Wartburg bei einem Unfall nachhaltig, worauf die Wertungsprüfung neutralisiert werden musste.
An der Spitze spielte Lokalmatador Ramonat seine Streckenkenntnis aus und fuhr den ersten Gesamtsieg
im neuen Auto nach Hause. Stefan Schneppenheim musste sich mit lediglich sieben Sekunden Rückstand geschlagen geben. "Mit Lampenbaum und ohne die Bremsprobleme wäre auf jeden Fall mehr möglich gewesen!" zeigte sich der Nachwuchspilot dennoch begeistert von den Strecken im Thüringer Wald. "Die Strecken waren mit die Schönsten die ich in Deutschland je gesehen habe. Kein einziger Abzweig störte die zwar kurzen aber sehr flüssigen und schnellen WP's. "Auf Platz drei zeigte einmal mehr Marcus Künkel im VW Golf seine Stärke und verwies Heiko Scholz im Honda Civic Type R auf Rang vier. Platz fünf erkämpfte sich Martin Häring mit Beifahrer Stefan Schork im Opel Manta eindrucksvoll.
Im Feld der historischen Fahrzeuge setzte sich Routinier Uwe Thomas im Moskwitsch 2140 durch. Ihm
folgen Jörg Wachsmuth im Wartburg 1,3 und Stefan Schorch im Renault 5 GTE auf Rang drei.

Ergebnisse 8. Rallye Race Gollert 2007:
1. Ramonat/Weniger - Toyota Celica GT-four 14:05 min
2. Schneppenheim/Grimberg - Mitsubishi Evo8 +0:07 min
3. Künkel/Eichenauer - VW Golf +0:14 min
4. Scholz/Karpa - Honda Civic Type R +0:31 min
5. Häring/Schork - Opel Manta +0:34 min
6. Lesser/Gürtler - VW Golf +1:13 min
7. Hendel/Braun - Opel Astra GSI +1:19 min
8. Seebach/Stanik - VW Golf +1:23 min
9. Alban/West - VW Polo Gti +1:33 min
10. Röttelbach/Reulicke - VW Golf +1:39 min


Ergebnisse Rallye Race Gollert Historisch
1. Thomas/Israel - Mokwitsch 2140
2. Wachsmuth/Becken - Wartburg 1.3
3. Schorch/Heinze - Renault 5 GTE
4. Birr/Feitge - Trabant 601RS
5. Götz/Hänse - Lancia Delta Integrale

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